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Bodenleger/in

Was macht man in diesem Beruf?

Bodenleger/innen sind Fachleute für Raumausstattung und Bodengestaltung. Sie verlegen Böden fachgerecht und tragen damit entscheidend zur Wohnlichkeit, Funktionalität und Atmosphäre von Räumen bei – egal ob in Privathäusern, öffentlichen Gebäuden, Büros oder Geschäftsräumen. Je nach Einsatzbereich arbeiten sie mit unterschiedlichen Materialien: Kunststoff-, Linoleum-, Teppich-, Holz- oder Parkettböden, aber auch mit modernen Design- und Naturböden. Farbwahl, Materialqualität und Oberflächenstruktur bestimmen maßgeblich den Charakter eines Raumes.

Vor dem Verlegen bereiten Bodenleger/innen den Untergrund sorgfältig vor, führen Feuchtigkeitsprüfungen durch und bringen – falls erforderlich – eine Schall- und Wärmeisolierung an. Bei Holzböden gehört auch die Oberflächenbehandlung zum Aufgabenbereich: Schleifen, Versiegeln und Lackieren sorgen für Haltbarkeit und Schutz.

Bodenleger/innen arbeiten selbstständig oder im Team, insbesondere bei größeren Projekten wie Sporthallen, Sälen oder öffentlichen Gebäuden. Der Beruf erfordert handwerkliches Geschick, Genauigkeit und ein gutes Gespür für Farben, Formen und Materialien.

Schlüsselkompetenzen:

  • Verlegen und Bearbeiten von Bodenbelägen aus verschiedenen Materialien
  • Vorbereitung und Behandlung von Untergründen
  • Anwendung von Isolierungs- und Versiegelungstechniken
  • Präzision, handwerkliches Können und ästhetisches Verständnis
  • Kundenberatung und Teamarbeit

Arbeitsumfeld:

Bodenleger/innen arbeiten in Innenausbaubetrieben, Raumausstattungsfirmen oder Bodenverlegeunternehmen und sind häufig bei Kund/innen vor Ort tätig.

Ausbildung:

  • Dauer: 3 Jahre duale Ausbildung (Betrieb und Berufsschule)
  • Schule: Tiroler Fachberufsschule für Garten, Raum und Mode, Innsbruck

Aufstiegsmöglichkeiten:

  • Weiterbildung: Ausbildung zum/zur Meister/in